Bericht der Jahreshauptversammlung vom 30. Januar 1999

Thorben Stevener eröffnete um 20.02 Uhr die erste Jahreshauptversammlung des KISKER-FANCLUBs „So schmeckt Wacholder“ und hieß die 27 anwesenden Mitglieder herzlich willkommen.

Die folgende zuvor veröffentlichte Tagesordnung wurde von der Versammlung ohne Einwände anerkannt:

1. Begrüßung

2. Festlegung der Intention des KISKER-FANCLUBS

3. Aufnahme neuer Mitglieder

4. Vorstandswahlen

5. Veranstaltungen

6. Verschiedenes

Im Anschluß daran wurde die Intention des KISKER-FANCLUBS von der Versammlung diskutiert und wie folgt festgelegt:

Sinn und Zweck der Existenz des KISKER-FANCLUBs „So schmeckt Wacholder“

1. Die Idee:

Dem KISKER-FANCLUB „So schmeckt Wacholder“ liegt wie jedem anderen Verein auch das Prinzip des kollektiven Beisammenseins und der Identifikation mit einer gemeinsamen Vorliebe zugrunde. In unserem Fall kann man wohl von der Vorliebe sprechen, zu geselligen Anlässen wie dem heutigen oder ähnlichen Veranstaltungen vornehmlich aus dem Angebot an höherwertigen Spirituosen einen KISKER-Wacholder zu wählen. Die Verbundenheit der Mitglieder hinsichtlich der Präsentation des KISKER-FANCLUBs steht hier wohl außer Frage. In der Absicht der Gründer lag es nicht, einen weiteren Verein zu schaffen, an den feste Beiträge gezahlt wer- den müssen, der mit konsequenter Berechenbarkeit irgendwelche Events veranstaltet oder auch sonst zwanghaft als Verein in der Öffentlichkeit auftreten möchte. Vielmehr sollte der KISKER-FANCLUB eine Gruppe von Personen sein, unter denen so eine kommunikative Brücke und ein Gefühl der inneren Verbundenheit nicht nur zu einem alkoholischen Getränk, sondern auch untereinander existiert, wenn man im Dialog mit Außenstehenden stolz verkünden kann: „Ich bin ein Mitglied des KISKER-FANCLUBs „So schmeckt Wacholder!“.

2. Der weitere Fortbestand

Im Hinblick auf die zumeist doch mehr als nur vollen Terminkalender unserer Mitglieder sieht die grundlegende Planung vor, ungefähr einmal im Jahr, je nach Auslastung der Terminkapazitäten eine Jahreshauptversammlung einzuberufen. Andere Veranstaltungen mit festem Charakter sind nicht vorgesehen, jedoch sollte es ab und zu mal einen Tag oder Abend geben, an dem wir unsere Geschlossenheit unter Beweis stellen können. Das Wann und Wie soll hier nicht Bestandteil der Diskussion sein.

3. Mitglieder

Im Prinzip steht jedem, der gerne dem KISKER-FANCLUB beitreten möchte, dieser Weg frei, sofern er bereit ist, sich persönlich um seinen Beitritt zu kümmern und bei bestehender Mitgliedschaft am Bestehen des KISKER-FANCLUBs mitzuwirken. In ähnlicher Form haben alle Mitglieder diesen Bedingungen mit der unterschriebenen Beitrittserklärung zugestimmt.

Thorben Stevener, 1998

 
 

Der KISKER-FANCLUB konnte an diesem Abend zwei neue Beitritte verzeichnen und sogleich einen von einem innovationsfreudigen Mitglied gemachten Vorschlag, einer Aufnahmeprüfung, übernehmen: die zu beantwortenden Fragen sind auf der Rückseite der Beitrittserklärung zu sehen:

1. In welchem Ort ist die Brennerei ansässig?

2. Wie heißt der Gründer der Brennerei "Zum Baum"?

3. Nenne das Gründungsjahr der Brennerei!

4. Wieviel Prozent Alkoholgehalt hat KISKER-Wacholder?

==> Bei 2 richtigen Antworten besteh seitens des Vorstandes keine Bedenken, den Aspiranten in den KISKER-FanClub "So schmeckt Wacholder" aufzunehmen.
 
 

Der Vorstand bildete sich durch Mehrheitsbeschluß aus folgenden Personen:

a) 1. Vorsitzender - Thorben Stevener

b) 2. Vorsitzender - Stefan Meyer

c) Protokollführerin - Ute Dunau

d) 1. Kassierer - Jens Röhe

e) 2. Kassierer - Christian Nega

f) 1. Kassenprüfer - Dierk Rieger

g) 2. Kassenprüfer - Dirk Wimmer

Der frisch gewählte Vorstand bedankte sich nach der Wahl für das ihm von der Versammlung ausgesprochene Vertrauen und zeigte sich mit einer Sondermeldung von je einer Flasche KISKER-Wacholder erkenntlich.

Nach einer kurzen Pause ging es mit dem Punkt „Veranstaltungen“ weiter, in dem die Versammlung den Konsens traf, einmal im Jahr eine Mitgliederversammlung abzuhalten und darüber hinaus ein weiteres Event zu veranstalten. Im laufenden Jahr können sich die Mitglieder darauf freuen, die Brennerei Zum Baum zum Fürstenhof Wilhelm Kisker GmbH durch eine Besichtigung kennenzulernen.

Unter Punkt „Verschiedenes“ wurde der Plan zur Anschaffung eines Club-Sweatshirts diskutiert. Ergebnis: Die genaue Planung zur Durchführung der Anschaffung wird dann vollzogen, wenn die Höhe einer Zuwendung der Brennerei Zum Baum zum Fürstenhof Wilhelm Kisker GmbH feststeht, um das Mittelmaß der von den Mitgliedern gewünschten Qualität der Shirts zu finden.

Zuspruch fand auch der Vorschlag eines Mitgliedes, eine Vereinschronik zu erstellen. Mit dieser Aufgabe wurde Thorben Stevener betraut, da er den KISKER-FANCLUB seit der ersten Stunde kennt.

Zur Finanzierung der Veranstaltung wurde an diesem Abend eine Umlage von 20,- DM für angemessen erachtet.

Nach Aufnahme eines Gruppenfotos wurde die Versammlung um 22.10 Uhr durch den Ersten Vorsitzenden für beendet erklärt. Im Anschluß an die Versammlung wurde dann noch zum Ausklang das Vereinslied „So schmeckt Wacholder“ gesungen.

Weitere Fotos:
 
Text: Thorben Stevener, Stefan Meyer, Ute Dunau, Jens Röhe
Fotos: Dierk Rieger
zurück